Pixacare-Blog

Studie Pixacare & CHU de Lille: Telemonitoring von chronischen Wunden und medizinisch-ökonomische Herausforderungen.

Eine Studie, die im Rahmen der nationalen Beschleunigungsstrategie "Digitale Gesundheit" des Plans Frankreich 2030 durchgeführt wurde.

Im Rahmen der nationalen Beschleunigungsstrategie "Digitale Gesundheit" des Plans Frankreich 2030 wird das Projekt IN CITU (INnovations CIToyennes en santé nUmérique) als Vorzeigeinitiative hervor. Das Projekt wird vom Universitätsklinikum Lille in Zusammenarbeit mit seinen Partnern, darunter Pixacare, getragen und soll den Mangel an Experimentierfeldern für die digitale Gesundheitsbranche beheben.

Das Universitätsklinikum Lille wird die Nutzung von Pixacare ausweiten.

Von der Fotoverwaltung bis zur Fernüberwachung.

Die Krankenhauspraktiker des CHU de Lille verwenden Pixacare bereits für die Verwaltung von medizinischen Fotos. Im Rahmen des In CITU-Projekts werden sie jedoch eine neue Funktion in die Anwendung integrieren, die der Dokumentation und Fernüberwachung von Wunden gewidmet ist. Das Projekt IN CITU in Zusammenarbeit mit Pixacare zielt nämlich darauf ab, die Nutzung einer Plattform einzuführen, die die Fernüberwachung der Heilung chronischer Wunden ermöglicht.

Problematik Aktuell: Ein Bruch in der Versorgung zwischen Stadt und Krankenhaus.

Herausforderungen bei der Koordinierung der Gesundheitsversorgung :

In der heutigen medizinischen Landschaft ist die Versorgung chronischer Wunden mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, u. a. mit der Komplexität der Koordination zwischen der Versorgung im Krankenhaus und zu Hause. Unterbrechungen in der Versorgung chronischer Wunden können zu einer mangelnden Reaktionsfähigkeit auf Komplikationen bei der Wundheilung führen. Darüber hinaus sehen sich freiberufliche Pflegekräfte (IDEL) häufig gezwungen, Fotos über ungesicherte Kanäle an Spezialisten zu senden, um den Verlauf von Wunden zu verfolgen, was Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Sicherheit aufwirft.

Die Pixacare-App: eine digitale Brücke zwischen Stadt und Krankenhaus.

Numerische Lösung :

Um die Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden zu Hause zu verbessern, werden die Praktiker Pixacare verwenden, eine sichere Anwendung zur Fernüberwachung zwischen Stadt und Krankenhaus.

Ziel ist es, ein Netzwerk von Experten aufzubauen, die aus der Ferne zur Verfügung stehen, um IDEL zu unterstützen und die Kontinuität der Versorgung bei Komplikationen zu gewährleisten. Mit Pixacare kann der überweisende Arzt ein Telemonitoring einrichten, das den Zugriff auf eine Patientenakte ermöglicht, die von allen beteiligten Gesundheitsfachkräften gemeinsam genutzt wird. In dieser Akte können Fotos hinzugefügt, medizinische Fragebögen ausgefüllt und die Wundheilung verfolgt werden. Ein gesichertes Nachrichtensystem ermöglicht den Austausch über den Wundverlauf und den Zustand des Patienten.

Darüber hinaus ermöglicht das Modul zum manuellen Ausschneiden der Wunde auf der Grundlage eines Fotos eine Analyse der Wundgröße und soll eine standardisierte Methode zur Berechnung der Wundfläche bieten. Dieses Modul ist ein Medizinprodukt der Klasse I (CE).

Medizinisch-ökonomische Bewertung: Messung der Auswirkungen von Pixacare auf das Management chronischer Wunden am Universitätsklinikum Lille.

Impact Analysis :

Das Experiment wird eine Kohorte von 150 Patienten des Universitätsklinikums Lille während der typischen Behandlungsdauer von chronischen Wunden, d. h. 3 bis 4 Monate, umfassen. Diese randomisierte, prospektive Studie wird die Auswirkungen der Pixacare-App auf die Wundnachsorge bewerten und verschiedene Schlüsselindikatoren messen.

Die erwarteten Ergebnisse sind vielversprechend: Man erhofft sich eine Reduzierung unnötiger Präsenzbesuche, eine bessere Koordination zwischen den Pflegekräften und eine Senkung der damit verbundenen Kosten. All dies bei gleichbleibender Qualität der Pflege.

Eine am CHSF durchgeführte Studie kam bereits zu ähnlichen Ergebnissen.

Bei der Behandlung von diabetischen Fußulzera hat eine kürzlich in The Lancet Regional Health - Europe veröffentlichte französische Studie gezeigt, dass die Fernüberwachung der Wunden durch eine spezialisierte Krankenschwester die medizinischen Kosten um die Hälfte reduziert. Insbesondere durch die Verkürzung der Krankenhausaufenthalte und dies ohne das Risiko einer Amputation zu erhöhen. Weitere Informationen.

Diese Zusammenarbeit gestaltet die Zukunft der Fernüberwachung von Wunden in Frankreich.

Die Partnerschaft zwischen Pixacare und dem Universitätsklinikum Lille zeichnet sich nicht nur durch ihren Ehrgeiz aus, ein dringendes medizinisches Problem zu lösen, sondern auch durch ihr Potenzial, die Landschaft der Telemedizin in Frankreich zu verändern.

Mit dem Schwerpunkt auf chronischen Wunden zielt diese Partnerschaft auf einen bedeutenden Teil der Bevölkerung ab, der jährlich fast 2 Millionen Menschen umfasst. Diese Patienten bedürfen einer ständigen und spezialisierten medizinischen Betreuung.

Dies ist ein großer Fortschritt für die Telemedizin in Frankreich, insbesondere für häusliche Krankenpfleger, die in den Behandlungspfad integriert und mit dem Krankenhaus verbunden werden.

Diese Studie soll die Auswirkungen der Technologie auf die Verbesserung des Behandlungspfades für chronische Wunden bei gleichzeitiger Kostenoptimierung konkret bewerten. Erst die Zukunft wird zeigen, wie groß die Veränderungen sind, die diese Partnerschaft für den Sektor mit sich bringen kann, aber die ersten Hinweise sind sehr vielversprechend.

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